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Eröffnung Aberson b.v., Niederlassung Amsterdam

Gutschein
Zur Eröffnung, am 18.02.2016, überreichten wir unseren größten niederländischen Kunden einen Gutschein für ein  Verblendfertigteil nach seinen Wünschen.  Das mit Klinker verblendete Fertigteil wird  in der Ausstellung der Amsterdamer Niederlassung montiert. Nun können dem Kunden vorort die Möglichkeiten aufgezeigt werden, welche Konstruktionen mit Klinkerfertigteilen zu realisieren sind.

STB Albert GmbH ist seit einem Jahr selbstständig am Markt

STB Albert GmbH ist seit einem Jahr selbstständig am Markt. In dieser Zeit sind 7.864 Fertigteile für insgesamt 182 Bauvorhaben produziert worden. Von den 182 Projekten befinden sich 9 Bauvorhaben in den Niederlanden, 4 Bauvorhaben in der Schweiz, ein Bauvorhaben in Liechtenstein, ein Bauvorhaben in Österreich und ein Bauvorhaben in Schweden. Das Auftragsvolumen teilt sich hierbei auf, in  50% Deutschland und 50 % europäisches Ausland.

In Deutschland wurden unter vielen anderen Projekten, die Sanierung der VW-Konzernzentrale in Wolfsburg, das Justizzentrum in Hannover und die Fassadensanierung der Staatsbibliothek in Berlin abgewickelt.

Letztes Wandelement mit Bogenform für Bauvorhaben Maankwartier betoniert

Für das niederländische Bauvorhaben Maankwartier in Heerlen wurde das Letzte, von insgesamt 52 Wandelementen mit Bogenform, betoniert. Das Auftragsvolumen beträgt hier mehr als 200.000 € und beinhaltet auch die Fassadenplanung.

Wir entwickelten gemeinsam mit dem Hersteller spezielle Edelstahl-Befestigungssysteme für die Wandelemente.  Durch die konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem örtlichem Statiker, dem Bauunternehmen Jongen Bouw BV und STB Albert GmbH wurde ein Gesamtkonzept für Fertigteile und Befestigung geschaffen, das Zeit- und Materialeinsparungen ermöglichte.

Das Bauvorhaben Bremer Landesbank beginnt

Das Bauvorhaben Bremer Landesbank kann nach bauseitig bedingten, diversen statischen Neuberechnungen endlich begonnen werden. Die Produktion der grün eingefärbten Sturzelemente, mit Formsteinen der Fa. Deppe Backstein-Keramik GmbH, stellt besondere Anforderungen an den Schalungsbau und die Betonrezeptur. In Zusammenarbeit mit Fa. Stebah Mörtel & Bautechnik GmbH wurde ein grüner Beton entwickelt, der speziell auf das Farbkonzept der Architekten Caruso St. John Architecs, Zürich abgestimmt wurde.

Auf Grundlage der Forderung des Prüfstatikers, wurde die Verbindung zwischen dem neu entwickeltem Beton und den gelieferten Formsteinen, mit einer Haftzugprüfung nachgewiesen.

 

Richtfest beim Bauvorhaben 141630 Hotel Schützen

26. August 2015: Richtfest beim Bauvorhaben 141630 H otel Schützen, Steffisburg-CH

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Das Bauvorhaben 14600 Maankwartier, Heerlen-NL, beginnt

Juni 2015: Montage der Fertigteile, beim Bauvorhaben 14600 Maankwartier, Heerlen-NL, beginnt

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Ziegelverblendfertigteile: Perfekte Technik hinter der Sichtfläche

Ziegelverblendfertigteile als Fenster- und Türsturz, als abgehängte Decken oder besonderes Gestaltungselement sind auch aus wirtschaftlichen Gründen von heutigen Baustellen nicht mehr wegzudenken. „Denn bei objektiver Betrachtung“, so Dipl.-Ing. Heinrich J. Laue, Geschäftsführer im Fertigteilwerk STB Albert GmbH, „überzeugen die Vorteile der elementierten Bauweise als sinnvolle Ergänzung zum konstruktiven Mauerwerksbau sofort – wie z.B. statische Sicherheit des Fertigteils, das in Abmessungen und Optik perfekte Einpassen des Elements in die Fassade und natürlich der Zeitvorteil“. Eine zweischalige wärmegedämmte Wandkonstruktion mit integrierten Fertigteilen kann alle speziellen bauphysikalischen Anforderungen, insbesondere an den erhöhten Wärmeschutz, voll erfüllen. Hohe bautechnische und ästhetische Qualität verbindet sich in der Praxis mit Rationalität und Wirtschaftlichkeit.

Backforum

Fertigteile mit Verblendvorsatz kamen auch beim Neubau des Backforums der Martin Braun-Gruppe in Hannover zum Einsatz. Das Gebäude ist nach Informationen des verantwortlichen Architekturbüros Ackermann & Raff, Architekten Stadtplaner BDA, Tübingen, „als homogener und monolithischer Baukörper mit wenigen, präzise eingeschnittenen strukturellen Öffnungen entwickelt“. Die Außenhülle besteht aus einer zweischaligen Wandkonstruktion aus 30 cm Stahlbeton und hinterlüfteter, 12 cm wärmegedämmter Verblendschale aus Wasserstrichverblendern der Sorte Alt-Ruppin. Lastabtragung sowie partieller Wärme- und Schallschutz erfolgen über die Hinterkonstruktion. Die sich selbst tragende, mit Edelstahlankern an der Innenschale befestigte Vormauerschale aus Verblendziegeln, fungiert als Wetterschutz und formt die Optik der Fassade. Die Abfangungen für die Öffnungen im aufgehenden Mauerwerk und die Befestigung der Fertigteile sind regelgerecht mit Konsolankern ausgeführt. Der Haupteingang und die ins Foyer nach innen fortgeführte Deckenuntersicht, sowie die zurückspringenden Bereiche der Terrassen sind mit Verblendfertigteilen ausgebildet. Es handelt sich vorwiegend um eine Kombination aus Untersicht und 49 cm rechtwinkliger Aufkantung, auf die das aufgehende Mauerwerk aufgelagert ist. Hergestellt wurden 61 Verblendfertigteile mit einer Stärke von  11,5 cm, im Gesamtgewicht von 40.2 t (91 lfd. Meter). Die größten Fertigteilelemente als Untersicht mit Aufkantung im Eingangsbereich haben ein Gewicht von je 2,5 t und decken je eine Fläche von 2,60 x 3,60 m als abgehängte Elemente ab.

Produktion von Ziegelverblendfertigteilen

Ziegelverblendfertigteile sind werkseitig produzierte Bauteile mit tragendem, schlagregendichtem > 8cm Stahlbetonkern (mindestens C35/45 mit Druckfestigkeiten von > 50N/mm2), deren Sichtflächen aus Verblendziegeln oder Klinker bestehen. Analog zu den Architektenplänen und unter Berücksichtigung der vom Gebäudestatiker ermittelten statischen Belastungen entwickeln unsere Bauingenieure mittels moderner CAD-Anlagen für jedes Fertigteil die jeweiligen Fertigteilpläne. Diese werden mit Auftraggeber, Architekturbüro, Statiker, Bauunternehmer, sowie dem Lieferanten für die Befestigungstechnik abgestimmt. Sodann werden die für die Produktion maßgeblichen Werkzeichnungen erstellt. Sie enthalten Angaben zu Statik, Fertigungsmaß, Positionierung am Objekt, Anzahl und Anordnung der Klinkerriemchen, ferner zu Bewehrung, Edelstahleinbauteilen, Befestigungskonstruktionen, Einbauteilen für die Montage und den Transport.

Nach Werkplan wird für das Fertigteil eine Schalung erstellt. Die auf 3,5 cm geschnittenen Riemchen werden gemäß Verband auf der Baustelle exakt ausgerichtet und die notwendige Bewehrung mit den vorgegebenen Einbauteilen aus Edelstahl eingelegt. Danach wird die Schalung mit selbst verdichtendem Beton (C35/45) verfüllt. Den sicheren Verbund zwischen Beton und Ziegel bestätigen Prüfzeugnisse. Sie bescheinigen, dass ein Abfallen oder Lösen der Ziegel vom Beton ohne mechanische Einwirkung nicht möglich ist. Alle Verblendfertigteile werden mit einer Fugentiefe von mindestens 15 mm ausgeführt. Damit ist sichergestellt, dass die örtliche Verfugung passend zu den gelieferten Verblendfertigteilen hergestellt werden kann. Nach Aushärtung des Betons werden die Elemente per Kran aufgenommen, aus der Schalung gehoben, palettiert, mit Kontrollzetteln versehen und bis auf Abruf gelagert. Technische Bearbeitung und Produktion der Fertigteile erfolgen nach den Vorgaben der DIN EN ISO 9001 mit ihren definierten Kontrollmechanismen. Eine Güteüberwachung der Fertigteilprodukte wird bestimmt durch die DIN EN 206-1/DIN 1045 1-4 (Tragwerke aus Beton und Stahlbeton), die DIN 1084-2 (Fremdüberwachung durch ein unabhängiges Überwachungsinstitut (Güteschutz Beton- und Fertigteilwerke Nord e.V.) und durch die Eigenüberwachung.

Verblendfertigteile für das „Backforum“

Da sich Verblendfertigteile optisch nahtlos in das Fassadenbild einfügen müssen, sind technisch genaue Abstimmungen zwischen Architekt, Bauunternehmer, Befestigungsmittelhersteller und Fertigteilproduzent erforderlich – bis hin zur Platzierung der Dehnungsfugen. Die Riemchenanordnung im Fertigteil erfolgte im Halbstein-Verband. Bei relativ begrenzten Elementbreiten nicht ganz einfach, da die DIN 105 bei Ziegeln Maßtoleranzen bis über 1 cm akzeptiert. Dank hoher Maßgenauigkeit der am Standort ALBERT produzierten Verblender und Riemchen, war die notwendige Maßhaltigkeit jedoch sichergestellt. Um ein problemloses späteres „Einfädeln“ der in Reihe zu montierenden Fertigteile in den Steinverband zu gewährleisten, wurden die Elementkanten mit Verzahnung versehen, d.h. jede zweite Ziegelscheibe blieb ausgespart. Nach bauseitiger Montage und Verankerung der „eingefädelten“ Elemente an die tragende Innenschale wurden die in der Verzahnung fehlenden Ziegelplättchen per Hand auf den ausgesparten Betonkörper der Fertigteile eingeklebt – an der Kante des einen Elements mit frostbeständigem Flex-Kleber und beim anstoßenden Element mit dauerelastischer Dichtungsmasse. So bleiben die Ziegel in diesem problematischen Bereich beweglich, können nicht abreißen und der Halbstein-Verband ist optisch wieder hergestellt. Zur Befestigung vor Ort wurden bei der Fertigteilproduktion in die rechtwinkligen Aufkantungen der Elemente Edelstahlkurzschienen positioniert und einbetoniert, an denen die Edelstahlkonsolen später verschraubt wurden, die zusätzlich die Lasten aus dem aufgehenden Mauerwerk aufnehmen.

Sichere Befestigungstechnik für die tragende Wand

Dauerhaft sicheres Funktionieren der Fertigteile in der tragenden Wand gewährleistet eine auf die Einzelelemente individuell ausgerichtete Befestigungstechnik aus Edelstahl. Planung und Ausführung für das Objekt Backforum übernahm die Halfen-Deha, Langenfeld, renommiertes Unternehmen in der Beton-Verankerungs-, Fassaden-Befestigungs- und Montagetechnik. Zum Einsatz kamen Standardkonsolen sowie Konsolen mit angeschweißtem Versatz, um in der Höhe unterschiedliche Abhängungen in der Fassade gegenüber der Betonkonstruktion berücksichtigen zu können. Zur Berechnung der Befestigungstechnik dienten die Architekten- und Statikpläne, auf deren Basis eigene Ingenieure von Halfen-Deha Zeichnungen zu allen erforderlichen Querschnitten und Befestigungs-Details erstellten. Die Positionierung in Fertigteil und tragender Innenschale wurde mit dem Fertigteilproduzenten, dem Statiker und dem Bauunternehmer exakt abgestimmt.

Konsolanker zur Aufnahme des Eigengewichts von Vormauerschalen und dessen Weiterleitung in die Gebäudetragschale sind standardmäßig in drei Laststufen eingeteilt – Tragfähigkeit 3,5 KN, 7 KN und 10,5 KN pro Konsolrücken. Durch diese Varianten wird den verschiedenen Abfangsituationen auf der Baustelle Rechnung getragen. „Belastungsstufe und Positionierung der Konsolanker werden so bemessen, dass diese, ob in engeren oder größeren Abständen gesetzt, möglichst ihre volle Last erhalten“, erläutert Dipl.-Ing. Hartmut Klostermann, Fachberater bei Halfen-Deha. „Es entsteht ein statisch und wirtschaftlich optimales Belastungsbild.“ Die Befestigung der Konsolanker an die Stahlbetonkonstruktion der Gebäudewand erfolgt an zuvor einbetonierten, hochtragfähigen zugelassenen Ankerschienen. Beim Objekt Backforum wurden Standardkonsolanker und Konsolanker mit Versatz in den Laststufen 3,5 KN und 7 KN mit Befestigungszubehör eingesetzt.

Problemlose Montage auf der Baustelle

Die Verblendfertigteile wurden just-in-time zur Baustelle geliefert und analog zum Bauverlauf durch den Bauunternehmer (Wilhelm Wallbrecht GmbH & Co KG / Schuppert Baugesellschaft mbH, beide Hannover) per Spezialkran in die Verankerung platziert, justiert und über die Halfen-Befestigungssysteme an der tragenden Innenschale der Wandkonstruktion passgenau befestigt: 38 Fertigteile (ca. 1,115 m breit und 1,25 m tief, 49 cm Aufkantung) für die zurückspringenden Bereiche der über die Gebäudelänge angeordneten Terrasse auf der Südseite, 8 Teile für Untersicht und Aufkantung in der Westansicht, 4 Teile mit Aufkantung für den Eingangsbereich sowie vier Fertigteile als Untersicht für die Decke im Foyer. Dabei wurde jedes Fertigteil in der Aufkantung mit je zwei Konsolankern über Hammerkopfschrauben an die zuvor einbetonierten Halfenschienen angeschlossen. Diese Art der Verankerung ist in allen drei Richtungen justierbar und entsprechend montagefreundlich. Zur Abfangung der ausragenden Brüstung über dem Erdgeschoss auf der Südseite wurden Konsolanker der Belastungsstufe 3,5 KN im Abstand von 50 bis 75 cm gesetzt. Sonderkonsolanker der Belastungsstufe 7,0 KN tragen die Fertigteilstürze auf der Westseite über dem Erdgeschoss. Auf ihnen stehen eineinhalb Geschosse Mauerwerk. Der Konsolabstand beträgt hier 50 cm.

In der Untersicht der Fertigteile erfolgte die Befestigung mit je vier Durchbohrankern, deren Positionierung bereits bei der Produktion vorgegeben war. An der fixierten Stelle wurde ein Blech mit Bohrung in den Betonkern einbetoniert und bei der Belegung mit Ziegelriemchen 30 mm tief ausgespart. Auf der Baustelle wird durch diese Bohrung ein Gewindestab bis unter die Decke eingeführt und an die im Ortbeton einbetonierten Halfenkurzschienen mit Hammerkopfschrauben verschraubt. Die Aussparung rund um den Durchbohranker wird anschließend per Hand mit Riemchen überklebt. Da die zurückspringende Deckenuntersicht der Terrasse von der West- zur Südseite fortgeführt wurde, musste eine als Fertigteil produzierte Eckausbildung mit Verzahnung montiert werden.

Zur Dichtung der Stoßfugen aller in Reihe versetzten Verblendfertigteile wurde bauseitig ein ca. 30 mm zurückliegendes Ilmod-Fugenband gelegt, auf das der Fugenmörtel aufgetragen wurde. Die Fugentiefe von 3 cm verhindert über die Flankenhaftung, dass der Mörtel aus den Fugen heraus fällt. Die Elastizität des Ilmod-Bandes sorgt dafür, dass die Fuge dauerhaft schlagregendicht bleibt. Zudem passen sich die Fertigteile homogen in die Fassade ein und sind optisch nicht als Einzelteile sichtbar. Für den zweigeschossigen Eingangsbereich des Backforums wurden 4 Fertigteile (3,60 m tief, 2,115 m breit, 49 cm Aufkantung) eingesetzt. Aussparungen für drei Deckenleuchten im Bau-Raster wurden bereits bei der Produktion vorgesehen. Die Befestigung der Deckenuntersichten erfolgte mit je vier Durchbohrankern pro Fertigteil. Die Aufkantung wurde über Konsolen in der Fassade verankert und die aufgehende Verblendfassade konventionell bis zur Attika weiter aufgemauert. Für die nach innen ins Foyer fortgeführte Ziegelverblendung wurden vier weitere Fertigteile (2,115 m breit, 1,75 m lang) als Untersichtsplatten montiert und mit je vier Durchbohrankern an einbetonierte Halfenkurzschienen befestigt. Diese Fertigelemente schließen nahtlos an die Ziegeldecke im Eingangsbereich an. Die Fugen im Innenbereich sind elastisch ausgebildet. Zur nahtlosen Einbindung der Fertigteile in die gemauerte Verblendschale wurden die Elemente erst nach dem Einbau verfugt. So sind Farbunterschiede durch unterschiedliche Mörtelarten zu vermeiden; ein einheitliches Fugenbild ist gewährleistet.

Fazit: Ziegelverblendfertigteile in Verbindung mit höchst leistungsfähigen Befestigungssystemen bieten eine nahezu perfekte Technik hinter der Sichtfläche – ohne dass der Ziegel in der Fassade seine seit Jahrtausenden vertraute Optik verliert.

Architektonisches Highlight für Moskau

Von der Fassade bis zum Dach: Ziegel-Fertigelemente für das „Art House“

Steyerberg-Wellie, Oktober 2011 – (fpr) Exakt 1.523 Ziegel-Fertigelemente von STB Albert kommen bei der Konstruktion und Gestaltung der Fassaden, Dächer und Dachterrassen beider Blöcke des „Art House“ in Moskau zum Einsatz. Ausschlaggebend für die Wahl waren Kriterien wie Farbgewährleistung, Formgenauigkeit und die termingerechte Lieferung.

Architektonisches Highlight in den Straßen von Moskau

Die Gegend rund um die Tessinsky Lane unweit des Kremls in Moskau gehört zu den aufstrebenden Vierteln der Stadt. Den Mittelpunkt des künstlerischen, unkonventionellen Stadtteils bildet schon jetzt das sich noch in der Bauphase befindende „Art House“. Unter der Leitung des bekannten russischen Architekten Sergey Skuratov nimmt das zweiteilige Gebäude seit etwa drei Jahren mitunter außergewöhnliche Formen an: Auf den ersten Blick wirkt es wie ein Fabrikgebäude. Die großen Fenster vermitteln teils den Eindruck, dass es im Inneren des Bauwerks keine Zwischenböden gibt. Mit den teilweise leicht schrägen Wänden des Blocks A sowie den gekippten Dächern, die den Neigungswinkeln der Wände zu folgen scheinen, schafft das „Art House“ das perfekte Ambiente für die Unterbringung einer Galerie im Erdgeschoss sowie moderner Loft-Wohnungen in den oberen Stockwerken.

Premiere mit besonderer Herausforderung für Ziegel-Fertigteile
Die Konstruktion und Gestaltung der Fassaden erfolgte größtenteils mit Fertigteilen wie Deckenelementen, Stürzen und Fensterbänken. Vor allem die Südfassade des Blocks B besteht komplett aus Fertigteilen wie Pfeilern, Brüstungen und Attikaelementen. Ebenfalls werden die beiden Dächer und auch die Terrassen mit verblendeten Fertigteilen belegt. Der Architekt Sergey Skuratov hatte sich ganz bewusst für Klinker entschieden, da sie dem „Moskauer Stil“ seiner Meinung nach am besten gerecht würden. Bei der Herstellung der Ziegel-Fertigteile fiel die Wahl auf STB Albert, da sie nicht nur allen qualitativen Anforderungen entsprachen, sondern auch in preislicher und logistischer Hinsicht die Vorstellungen erfüllten. Sowohl für den Fertigteile-Hersteller als auch für die russische Architektur war es eine Premiere, ein Dach mit Ziegel-Fertigteilen zu gestalten. Die Herausforderung hierbei war, eine thermische Trennung der Dachkonstruktion sowie Abdichtung trotz der massiven Dach-Fertigteile zu realisieren. Mithilfe von STB Albert mit entwickelten Teleskopen, auf denen die STB-Fertigteil-Dachplatten liegen, wurde dieses Problem gelöst. Ein weiterer Grund, warum sich
die Verblend-Fertigteile von STB Albert durchsetzten, war ihre Formgenauigkeit, auf die es bei einer Gebäudegeometrie wie beim „Art House“ ankommt.

Besondere Fassade für neues Einkaufszentrum

Vorkonfektionierte Ziegelelemente formen Gebäudehülle in Enschede

Steyerberg-Wellie, Juni 2011 – (fpr) Das Einkaufszentrum „Op de Brouwerij“ in Enschede entstand genau an der Stelle, wo vor über zehn Jahren das tragische Feuerwerksunglück mehr als 425.000 Quadratmeter an Häusern und Fabriken zerstört hat. Auf dem Gelände wurden von September 2008
bis Juni 2010 Geschäfte und Wohnungen neu gebaut – mit zwei ganz besonderen Gebäuden: dem zwölfgeschossigen Brouwmeester und der fünfstöckigen Korenaar. Bauherr ist das Real Estate Development in Den Haag. Für die architektonische Umsetzung zeichnen Loof & van Stigt Architecten aus Amsterdam verantwortlich. Die Fassade des neuen Baus setzt sich aus vorkonfektionierten Ziegelelementen, hergestellt vonSTB Albert in Steyerberg, zusammen.

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Die Fassade des neuen Einkaufszentrums „Op de Brouwerij“ wurde aus 71 vorproduzierten Ziegelfertigteilen gestaltet. (Foto: STB Albert)

 

STB-Fertigteile garantieren präzise Fassadenkonstruktion
Als Fertigteile, so die Architekten Loof & van Stigt, wurden die Ober- und Unterseite der Mauerwerksrahmen an Ost- und Westfassade des „Brouwmeester“ verwendet. Die insgesamt 71 Elemente haben eine Spannweite von 7.150 Millimetern. Wichtig war hier die absolute Präzision beim Mauerwerk: Der spitze, stumpfe Winkel erfordere ein hohes Maß an Sorgfalt, so Loof & van Stigt. Dank der vorgefertigten Elemente war die technische Ausführbarkeit des Entwurfs mit Mauerwerksrahmen rund um die Aluminium-Fassaden gewährleistet und die Ausführungszeit konnte verkürzt werden. Dies wiederum wirkte sich positiv auf die Investitionskosten aus. Der größte Nutzen der STB-Fertigteile für die Architekten war, dass sie die schwierige zu konstruierende Spannweite lösen konnten. Auf diese Weise brauchte das komplexe, vertikale Mauerwerk nicht erst in 40 Metern Höhe hergestellt werden, sondern konnte in präziser Handarbeit im Werk produziert werden.

Kameleon mit dynamischer Klinkerfassade

Ziegel-Fertigteile von CRH Clay Solutions für Amsterdamer Wohnkomplex

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Diese Vorschau zeigt die außergewöhn- liche Fassade aus vorkonfektionierten Fertigteilen im modernen Grünton, die lamellenförmig angeordnet sind und so eine interessante Schattenwirkung erzielen. (Foto: STB Albert)

Steyerberg-Wellie, Februar 2011 – (fpr) Für den neuen Gebäudekomplex „Kameleon“ in Amsterdam stellt STB Albert insgesamt 1.074 Fertigteilelemente her. Beim „Kameleon“ handelt es sich um einen riesigen Wohnkomplex im Viertel Bijlmermeer in Amsterdam Zuidoost. Er enthält zusätzlich zu den Wohneinheiten ein neues Shoppingcenter, zwei Supermärkte, ein Fitnessstudio sowie 440 Parkmöglichkeiten. Das neue Objekt besteht aus mehrstöckigen miteinander verbundenen Häuserblocks, die zu einem Geviert angeordnet einen Park umschließen. In das Projekt mit 31.000 Quadratmetern Wohnfläche, 11.000 Quadratmeter Einkaufsfläche und Parkplätzen auf 13.000 Quadratmetern investiert der Bauherr, die Amsterdamer Wohnungsbaugesellschaft De Key, insgesamt 48 Millionen Euro. Mit dem Bau vom „Kameleon“ wurde 2008 begonnen, die Fertigstellung ist für Dezember dieses Jahres geplant.

Außergewöhnliche Fassadengestaltung

Charakteristisch ist die auffallende Optik der Fassade: 474 Stützpfeiler mit einer Länge von sechseinhalb Metern, 436 Fassadenplatten mit zehn Zentimetern Dicke, Attikabrüstungen in verschiedenen Abmessungen sowie 164 Balkonschutzelemente fügen sich zu einer faszinierenden Fassade zusammen. Gemeinsam mit den schräg hervorspringenden Balkonen bilden sie ein dynamisches Muster im modernen Grünton. Die vorkonfektionierten Ziegelelemente, die ein Gesamt- gewicht von 1.057 Tonnen sowie eine Gesamtlänge von 4.179 Metern aufweisen, werden in millimetergenauer Handwerksarbeit, im Fertigteilwerk STB Albert hergestellt. Die lamellenförmig angeordneten Fertigteile aus braunen Fassadenklinkern, bestrichen mit einer grün-gelblichen Lasur, geben dem Gebäude seinen Namen: Durch die spezielle Anordnung der Fertigteile und das einzigartige Farbspiel der Klinker wird eine besondere Schattenwirkung erzielt.

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Die vorspringenden Balkone und die sechseinhalb Meter langen Pfeiler sind beim Rohbau schon deutlich zu sehen. (Foto: STB Albert)

 

Vorkonfektionierte Fertigteile für eine transparente Optik

Für die architektonische Gestaltung zeichnet das Architekturbüro NL Architects in Amsterdam verantwortlich. Es sollte eine besonders dünne, transparent wirkende Fassade entstehen. „Bei der Planung einer sehr dünnen Fassade denkt man nicht direkt an den Baustoff Klinker“, berichtet Iwan Hameleers, der zuständige Projektarchitekt von NL Architects. „Doch dank der sehr schmalen und sechseinhalb Meter langen Pfeiler aus Klinker, die jeweils mit einer Lücke platziert werden, können wir den gewünschten Look realisieren. Wir haben auch schon viele positive Reaktionen auf die besondere Klinkerfassade des Kameleon erhalten.“ Die vorkonfektionierten Ziegelelemente beschleunigen den Baufortschritt. „Die Fertigteile von STB Albert erhöhen aufgrund ihres werkseitigen Herstellungsprozesses nicht nur die Qualität des Gesamtproduktes“, so Hameleers, „sondern können auch witterungsunabhängig auf der Baustelle montiert werden – das spart Zeit.“

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Insgesamt 1.074 Fertigteile aus etwa 350.000 Fassadenklinkern wurden im Fertigteilwerk ALBERT erstellt. (Foto: STB Albert)